Deutsche Jugendmeisterschaften U18/20

4.- 6.8.2017    ULM

SSC-Team bringt 3 Medaillen und einmal Platz 4 und 6 von den Deutschen mit nach Hause

Über 3 Wettkampftage gaben alle Teilnehmer ihr Bestes.

Tag 1

Den Anfang machte am Freitag (u18) Hochspringer Till Schomacker (Jg.2001). Der Wismaraner, in seinem zweiten Jahr am Sportgymnasium, übersprang mit 1,98m, die entscheidende Höhe für Silber oder Bronze, im ersten Versuch. Diese Höhe schafften allerdings auch noch 3 weitere Springer. Nachdem aber niemand, außer dem Sieger Chima Ihenetu (Jg.2000) aus Neubrandenburg, die folgenden 2,01m überwand, konnte Till sich über Silber freuen. Damit hatte niemand gerechnet. Der Sieger (frisch gekürter U18 Vize-Weltmeister von Nairobi) war eigentlich gesetzt und gewann mit 2,08m.
Die zweite Silbermedaille errang u18 Stabhochspringerin Lauré Scheutzow(Jg.2000). Lauré lieferte sich mit der Siegerin Freyja Wildgrube (Stansdorf) einen tollen und hochinteressanten Wettkampf.  Mit 3,90m konnte Lauré aber am Ende einer super Saison zufrieden sein. Tolle Sprünge hat sie gezeigt. Da darf man echt auf die Zukunft gespannt sein. Für U18 Hürdensprinterin Sofia Robrahn(Jg.2000) war schon die Erfüllung der Teilnahmenorm ein gutes Ergebnis. Aber Sie hoffte trotzdem eine Runde weiter zu kommen. Leider klappte der Start und somit die 1. Hürde überhaupt nicht. Sofia kämpfte sich trotzdem mit dem Mut der Verzweiflung über die folgenden Hürden bis ins Ziel (15,39 Sek).

Am Tag 2

gab es dann die dritte Medaille für den SSC. U20 Stabhochspringer Gillian Ladwig (Jg.98) nutzte die Gunst der Stunde und gewann mit übersprungenen 5,00m Bronze.  Platz 1. in dieser Disziplin war vorab für alle klar vergeben. Aber dahinter war vieles möglich. Gab es doch auch mit Tom-Linus Humann (SSC), Philip Kass (Bremen) und Julian Otchere (Mannheim) weitere Athleten die bei der Medaillenvergabe mitreden wollten. Leider verabschiedete sich unser Tom als erster mit 3 ungültigen Versuchen bei seiner Einstiegshöhe von 4,80m. Für EM-Teilnehmer Kass war nach 4,90m Schluss. Nur der Mannheimer nahm die 5,00m und gewann Silber. Für Gillian ist der 3. Platz ein toller Erfolg. Inzwischen war auch schon U18 Sprinter Nick Woischwill (Jg.2000) über 100m am Start. Nach 3 harten Sprints belegte Nick mit neuer persönlicher Bestzeit in 10,79 Sek. Platz 6.
Am frühen Vormittag ging es für die U18 Dreispringer Yannik Paulsen(Jg.2001) und Chris Rattke (Jg.2000) nicht um Medaillen. Aber in die Nähe der eigenen Bestleistungen zu springen war die Vorgabe. Leider war Chris bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft dann wohl doch zu aufgeregt und brachte keinen gültigen Versuch in die Grube. Yannik zeigte auch leicht Nerven. Mit 12,93m war er überhaupt nicht zufrieden. Aber der letzte Sprung, ganz knapp auf der Knete (ungültig), zeigte ihm, dass er nicht außer Form war. Erfahrungen haben beide jede Menge gesammelt.
Luzy Lieger (Jg.99) mit 3,80m angereist konnte bei gutem Wettkampfverlauf auf eine Platzierung 3-6 hoffen. Leider erwischte Luzy doch einen gebrauchten Tag. Dazu nicht einfache Windverhältnisse und doch etwas fehlendes Selbstvertrauen brachten sie um eine bessere Platzierung. Mit 3,45m belegte sie Platz 10. Sie wird sicher auch ihre Erfahrungen mitgenommen haben.

Tag 3

und nochmal 2 harte Sprints für Nick Woischwill, aber diese Mal über die doppelte Distanz, die 200m. Hier standen die Chancen ähnlich gut wie über die 100m. Ob Nick den Tag zuvor gut verkraftet hat, würde sich zeigen – er hatte. Im Vorlauf marschierte Nick wie eine Rakete in 21,89 Sekunden als Viertschnellster sicher in den Endlauf. Aber die Konkurrenz hatte es schon in sich und im Finale war dann doch eine weitere Steigerung leider nicht mehr möglich. Mit 22,15 Sekunden fehlten ihm am Ende 6 Hundertstel zu Platz 3. Platz 4 –   ein starkes Ergebnis !

Zu erwähnen ist am Ende das, mit Doville Scheutzow (Stabhoch) und Luca Meinke (Hoch), zwei potenzielle Medaillenkandidaten, der U20 erstes Jahr, verletzungsbedingt auf der Tribüne saßen. Dazu noch Tobias Hell (Dreisprung u23-Meister) – hatte sich der Vorstand entschlossen, die gezeigten Leistungen zu würdigen und sie mit nach Ulm zu nehmen. Als Rückhalt für Ihre Trainingskameraden klatschten 3 Paar Hände zusätzlich. Hat geholfen.

G/G

 

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